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MISTUR “In Memoriam“

MISTUR braucht man eigentlich gar nicht weiter vorzustellen. Mit neuem Sänger und Drummer und seit April auch mit neuem Basser, haben die Norweger im Mai 2016 ihre zweite full-length cd via Dark Essence Records herausgebracht.
Feinster Viking Metal schallt mir entgegen. Folk Metal gepaart mit hartem Metal Sound im Mid-Tempo Bereich. Unterstützt von Keyboard-Klängen, die ein wenig die Härte mildern ohne jedoch zu weich zu klingen. Dafür sorgen schon das durchsetzungsstarke Doubleblast Drumming und die kräftigen Growls von Oliver Oien. Oden an längst vergangenen Zeiten und Schlachten, geprägt von Wehmut und Stolz. Die Länge der einzelnen Lieder (von 7-11 Minuten) lassen genügend Zeit für Tempo-Variationen, die Dynamik und viel Energie mit sich bringen. Dadurch entsteht ein Variantenreichtum sowie ab und an dichte, epische Soundwälle. Technisch versierte Musiker, die ihre Ideen umsetzen können und ihre Instrumente beherrschen. Trotzdem wird „In Memoriam“ zu keiner Zeit langweilig. Das perfekte Zusammenspiel sowie die gute Produktion tun noch ein Übriges den Gesamteindruck positiv zu verstärken. Man sollte sich dennoch Zeit nehmen, das Werk zu genießen und in all seinen Facetten kennenzulernen. Wer auf Folk Metal mit Synthesizern steht, oder auf Bands wie MANEGARM oder auch AMON AMARTH sollte hier unbedingt zugreifen!!!!

8,7/10

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