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OBITUS VITAE-„Olfacit Mortis“

Der Spanier Armando Luiz dürfte einigen von SERVI DIABOLI her bekannt sein. Mit seinem 1-Mann Projekt OBITUS VITAE hat er kürzlich sein Werk „Olfacit Mortis“ unter das schwarze Metal Volk gebracht.
Hier wird Black Metal der alten Schule zelebriert. Dabei verzichtet OBITUS VITAE auf laute, schnelle Töne. Die insgesamt neun Songs bewegen sich zwar allesamt im Mid Tempo Bereich, doch ist hier das Tempo deutlich heruntergeschraubt. Tiefschwarze Riffs, die auch mal schleppend sein können, vereinen sich mit allerlei musikalischen Sprenkeln zu einer unheilvollen musikalischen Allianz. Man kann hier sogar klassische Musik mit Kontra Bass sowie Keyboard Passagen vernehmen, was der Produktion eine gewissen Exklusivität verleiht. Doch keine Angst!. Im nächsten Moment bricht dann das schwarze Unheil wieder über den Hörer hinein. Durch das Spiel mit Tempi und Melodien erhält die Produktion Variabilität und Dynamik. Jedes Lied ist anders, doch haben sie alle ihren melancholischen Grundcharakter. Dunkle Welten voller Hass und Schmerz entstehen, die sehr intensiv und bedrückend sind. Die sehr emotionalen Growls verstärken diese Stimmung noch. Der Hörer wird in einen tiefen Abgrund gezogen, dessen Sog er sich nicht entziehen kann. Es ist also eine nicht alltägliche schwarzmetallische Produktion, die dem Hörer angeboten wird. Die Texte sind fast alle alle in lateinischer Sprache verfasst, was alleine schon recht ungewöhnlich ist. Sehr ambitioniert eingespielt, kann ich „Olfacit Mortis“ nur empfehlen!!!!

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